Institutsleiterin

Mag.a  Dr.in  Annelies Fitzgerald
1080 Wien, Lerchengasse 36/10
a.fitzgerald@karl-landsteiner.at

Das Institut widmet sich der Forschung in allen Bereichen der Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie – dem Erleben und Verhalten von Individuen und Gruppen (z.B. Teams) in der Arbeitswelt sowie der Gestaltung des Arbeitsplatzes mit all seinen Merkmalen und Besonderheiten im Gesundheitswesen.

Unter Nutzung des methodischen Repertoires der empirischen Sozialforschung und auf Basis von bereits vorliegenden Erkenntnissen der Human Factors-Forschung sowie benachbarten Disziplinen werden aktuelle Problemstellungen aufgegriffen und bearbeitet.

Die Forschungstätigkeit wird dabei sowohl in aktuelle nationale und internationale wissenschaftliche Diskussionen eingebettet und bietet zugleich praktisch verwertbare Forschungsergebnisse sowie konkrete Handlungsempfehlungen. Die Erkenntnisse aus der Forschung und der kritischen Prüfung der Anwendbarkeit auf  die Gestaltung der praktischen Arbeit liefern Entscheidungsgrundlagen für gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen im Gesundheitswesen.

Projekte des Institutes orientieren sich an folgenden Schwerpunkten:

Anwendungsorientierte Forschung und wissenschaftliche Evaluation bzw. Begleitung von Projekten und Programmen im Gesundheitswesen mit dem Fokus auf:

  • Kontextuelle und soziale Einflussfaktoren auf das Erleben und Verhalten von Individuen und Gruppen im Gesundheitswesen (z.B. Organisationskultur, Teamklima)
  • Gestaltbarkeit von organisationalen, strukturellen und prozessbezogenen Rahmenbedingungen der Akteure im Gesundheitswesen
  • Organisationale Identität, Organisationsdesign und Image (z.B. Arbeitgeberattraktivität)
  • Anpassung von Individuen, Gruppen und Organisationen an veränderte technologische (z.B. Digitalisierung) und sozioökonomische Umweltbedingungen (z.B. demographische Entwicklungen, Internationalisierung, kulturelle Diversität) im Gesundheitswesen

Die genannten Forschungsgebiete des Karl Landsteiner Institutes legen dabei ihren Fokus nicht nur auf die Akteure im Gesundheitswesen alleine, sondern schließen ebenso die Konsumenten des Gesundheitswesens, die Patientinnen und Patienten ein, um relevante Beiträge zu Interaktionen zwischen Menschen und Technik in komplexen Umwelten und oft  hoch emotionalen Situationen zu ermöglichen.